Allgemeines zum Studium

Seit dem Wintersemester 2007/08 sind die Zeiträume für ein Studienjahr in der Schweiz einheitlich geregelt. Das Wintersemester beginnt Mitte September mit der 38. und endet mit der 51. Kalenderwoche. Das Sommersemester erstreckt sich von der 8. bis zur 22. Kalenderwoche.

Das Studienangebot in der Schweiz ist vielfältig. Unter den Hochschuleinrichtungen unterscheidet man die

  • universitären Hochschulen, welche hauptsächlich in der Grundlagenforschung tätig sind von den
  • Fachhochschulen, welche sich stärker an der beruflichen Praxis und angewandten Forschung und Entwicklung orientieren.

Zehn der insgesamt zwölf universitären Hochschulen sind kantonale Universitäten. Bei den verbleibenden zwei handelt es sich um Eidgenössische Technische Hochschulen des Bundes. Das Angebot an Studiengängen ist innerhalb der Fakultäten Recht und Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften und Geistes- und Sozialwissenschaften breit angelegt.
Das Angebot der Fachhochschulen ist ebenso vielfältig. Es umfasst die Bereiche Technik und Informationstechnologie, Architektur, Bau- und Planungswesen, Chemie und Life Sciences, Land- und Forstwirtschaft, Wirtschaft und Dienstleistungen, Design, Gesundheit, Sozialarbeit, Musik, Theater und andere Künste, angewandte Psychologie und angewandte Linguistik sowie Sport.
Bis Ende 2010 werden in der Schweiz sämtliche Studiengänge neu geordnet und das Bachelor- / Masterstudium die bisherigen Abschlüsse ersetzt haben. Bis diese Umstellung vollständig vollzogen ist, werden an einigen Universitäten noch die traditionellen Titel (Diplom, Doktorat, Habilitation) vergeben.